Scriani: mehr als „nur“ Amarone

Das Weingut – eines der ersten, das reinen Corvina angeboten hat -, plant nun einen prickelnden Wein. Und dies auch dank einer hervorragenden Weinlese

„Die beste Weinlese der letzten 20 Jahre im Valpolicella Classica“. So beschreibt Stefano Cottini, Eigentümer von Scriani, den Jahrgang, der unvergesslich zu werden verspricht. Und seine Worte sind nicht die alte Leier über Jahrgänge, die jedes Jahr als „außergewöhnlich“ bezeichnet werden. Das Jahr 2016, das für den Champagner und den Rioja ein schlechtes Jahr war – für den einen aufgrund des Hagels und für den anderen aufgrund der Trockenheit -, war für einen Großteil Italiens ein hervorragendes Jahr. „Wir hätten uns nichts Besseres wünschen können: Sonne und Regen wechselten sich im richtigen Rhythmus ab und dies hat zu einer beachtlichen Qualität und auch Quantität geführt.“ September und Oktober machten den Unterschied: dank ihnen wurde die Frische der frühen Weißweine bewahrt und die roten Trauben der Spätlese konnten bis zur perfekten Reife an der Pflanze reifen. Und weil die Valpolicella-Weine für die durchschnittliche Qualität der Weine dieses Jahres repräsentativ sind, gibt es Grund zum Feiern, so Stefano Cottini.
Feiern kann man aber auch aus anderen Gründen, und zwar dank der vielen Auszeichnungen: die vier Sterne des Weinführers „Vini Buoni d’Italia“ für den Lugana Doc 2015 und den Recioto della Valpolicella Docg Classico „Maddalena“ 2012 sowie die drei Sterne für den Amarone della Valpolicella Docg Classico 2011, den Valpolicella Doc Classico Superiore 2014 und den Valpolicella „Ripasso“ Doc Classico Superiore 2014.

Der dynamische Charakter dieses Weinguts, das immer für Neues offen ist (wie dies bereits beim reinen Corvina der Fall war), wird nun auch dadurch belegt, dass bald ein prickelnder Wein präsentiert werden soll … Fortsetzung folgt.

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